- Frédérique in Neuseeland -

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Leider war es so, dass sich unsere Gruppe in Queenstown trennte. Wir waren von Abel Tasman bis Queenstown gemeinsam gereist und kannten einander daher ziemlich gut. So entschlossen wir uns, an unserem letzten gemeinsamen Abend noch einmal zusammen auszugehen. Wir gingen in die World Bar "to have a teapot". Da ist wirklich sehr lustig, man erhaelt einen Cocktail in einem Teekaennchen und bekommt Shotbecher dazu. Es war wirklich ein sehr lustiger Abend und ich glaube, alle sind ein bisschen traurig darueber, dass wir uns trennen mussten. Einige blieben laenger in Queenstown, einige brachen Richtung Christchruch auf, einige in Richtung Sueden, so wie ich.

Ich war leider nur vier Tage in Queenstwon, aber es gibt dort so viel zu sehen, so dass ich mich entschieden habe, wenn ich von der "Bottom-Tour" zurueck komme, noch ein paar Tage in Queenstown zu bleiben. Besonders gefallen hat mir der See (Lake Wakatipu). Das besondere an ihm ist, dass er alle fuenf Minuten um 12 cm ansteigt und anschliessend wieder faellt. Der See ist von vielen Bergen umgeben, die teilweise recth karg und teilweise mit Tannenbaeumen, weniger mit Laubbaeumen bewachsen sind. Das Wasser ist unglaublich klar. Ich habe noch nie in meinem Leben so klares Wasser gesehen. Man kann wirklich jeden Stein sehen. Es gibt hier im Sueden so viele Seen, weshalb die Gegend auch als "Southern Lakes" bezeichnet wird. Es ist wirklich ein bezaubernder Anblick, der sich einem erschliesst, wenn man an einem See sitzt und die Berge betrachtet. Diese haben ueblicherweise eine Schneekappe und sind gelegentlich von Wolken umhuellt, welchen man wirklich zu gucken kann, wie schnell sie verschwinden.

So verliessen wir heute morgen um 7.00 (!!!!!) Quennstown, um nach Milford Sound, eine Fjorlandschaft zu gelangen. Wir stoppten zwischendrin an einigen Seen. Besonders beeindruckt hat mich der Mirror Lake. Er ist so glatt, dass sich darin wirklich alles spiegelt.

Milford Sound ist unangefochten das bisherige Highlight meiner Reise. Wir machten den "Milfor Cruise", also eine Schifffahrt durhc die Fkorlandschaft. Das Meer ist tief tuerkis-gruen, aus dem unglaublich steile Felsen ragen. Die Felsen selbst variieren von mehreren Grautoenen bis hin zu einigen braunen Schattierungen. Sie unterscheiden sich nicht nur in ihrer Farbe, sondern auch in ihrem Bewuchs. Waehrend auf einigen Klippen gar nichts waechst, befinden sich auf anderen Teilen Moosgewaechse bis hin zu ueppigen Straeuchern. An einigen wenigen flacheren Felsen wachsen sogar Laubbaeume, die sich jedoch stark von den unseren unterscheiden. Ueberhaupt sind nicht alle Pflanzen gruen, einige scheinen eher graeulich. Es gibt unglaublich viele Wasserfaelle in der Gebirgsgegend, die sich in ihrer Groesse strak unterscheiden: Es gibt alles von spaehrlichen Rinnsaelen bis zu reissenden Wasserfaellen. Auf einem Felsblock lagen ein paar Robben, die sich sonnten, was mir natuerlich sehr sehr gut gefallen hat. Was mich etwas verwunderte: Je mehr wir in Richtung offenes Meer fuhren, desto weniger windig war es. Ich kann es mir nicht erklaeren. Wir hatten so unglaublich viel Glueck mit dme Wetter. In Milford Sound regnet es 270 Tage ihm Jahr und wir hatten so viel Sonnenschein. (Das ist ein kleiner Ausgleich, zu der verregneten WEstcoast.)

Morgen frueh werde ich lernen, ein Schaf zu scheren. Und anschliessend werden wir in Richtung Invercargill aufbrechen.

Was wirklich sehr lustig ist: Mit uns reist ein spanischer Journalist, der gerade fuer seine Zeitung auf Weltreise ist. Er schreibt fuer die Zeitung Berichte und Reportagen und macht sehr viele Photos, auf denen wir zu sehen sind ;-)

3.1.07 11:19
 



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